Hybrid-Gefahrenmeldesystem complex 400H - Telenot

 
Ob Wohnhaus, Ladengeschäft, Supermarkt oder Industriegebäude – mit dem Hybrid-Gefahrenmeldesystem complex 400H (Draht-, Funk- und BUSVariante) lassen sich Gebäude jeglicher Art effektiv schützen, etwa vor Einbruch, Überfall und Brand. Das System aus dem Hause Telenot, einem der führenden deutschen Hersteller elektronischer Sicherheitstechnik und Alarmanlagen, ist modular aufgebaut. Dadurch kann es an die Sicherheitsanforderung vor Ort angepasst und jederzeit individuell erweitert werden, beispielsweise durch zusätzliche Komponenten wie Glasbruchmelder, Zutrittskontrollleser, technische Melder oder die Erweiterungsplatine comslave 400.
 
VdS-zertifiziert nach höchster Sicherungs- und Gefahrenklasse
 
Das Gefahrenmeldesystem entspricht mit seinen Sicherheitskomponenten nicht nur den Richtlinien der VdS-Klasse GWA, A und B. Es ist auch mit der höchsten Sicherungs- und Gefahrenklasse C ausgezeichnet, wie sie beispielsweise für Sicherheitstechnik in Juweliergeschäften gilt. Neben dieser Anerkennung durch die VdS-Schadenverhütung ist das System zudem nach DIN VDE 0100, 0800 und 0833 Teil 1 bis 4 zertifiziert. Damit erfüllt es alle nationalen und europäischen Anforderungen der Versicherungen und des Baurechts.
 
Bis zu 504 BUS-Teilnehmer und 128 Meldergruppen anschließbar
 
Anzuschließen sind die Sicherheitskomponenten an das „Herz“ des Systems, die Gefahrenmeldezentrale complex 400H. Diese gibt es je nach Umfang der Sicherheitslösung in unterschiedlichen, formschönen Gehäusetypen. Dank zwei getrennter Melderbus-Stränge lassen sich jeweils maximal 63 BUS-Teilnehmer mit der Zentrale koppeln – bei Erweiterung sogar insgesamt bis zu 504 BUS-Teilnehmer. Für comlock- und cryplock Leseeinheiten stehen zwei Schnittstellen zur Verfügung. Je nach Montageort können Bedienteile extern abgesetzt per BUS-Leitung mit der Zentrale verbunden werden. Über diese BUS-Leitung sind zudem Türmodule und Lageplantableaus mit der complex 400H koppelbar. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Komponenten an 16 konventionelle Meldergruppen anzuschließen, bei Bedarf auch bis zu 128.
 
Über die 21 Transistorausgänge werden beispielsweise Signalgeber oder die Garagentorsteuerung mit der Zentrale verbunden. Die drei Relaiausgänge dienen unter anderem als Schnittstellen für externe Lichtrufanlagen. Mittels EIB-Modul lässt sich die complex 400H in KNX-Netze integrieren. Die Gebäudemanagement-Schnittstelle ermöglicht, mehrere Telenot-Zentralen 400H in übergeordnete Gebäudemanagement-Systeme einzubinden. Das ist insbesondere bei großen Industrieobjekten von Vorteil.
 
Gefahrenmeldezentrale per Smartphone steuern
 
Ebenfalls an die Zentrale anzuschließen ist eine comXline-Übertragungseinrichtung. Via verschlüsseltem Übertragungsweg zwischen der Telenot-App „BuildSec“ und der complex 400H ist es so möglich, Statusinformationen der Alarmanlage auf dem Smartphone abzurufen und die Anlage von unterwegs zu steuern. Bei Brand oder Einbruch wird der Nutzer per SMS oder Sprachnachricht informiert. Der Übertragungsweg zwischen App und complex 400H ist dank hochsicherem 128-Bit AES-Schlüssel (Advanced Encryption Standard) vor Manipulation geschützt. Zudem lässt sich via Übertragungseinrichtung ein Notruf direkt an eine hilfeleistende Stelle weiterleiten, etwa den Wachdienst.
 
Zu einem Funkalarmsystem auszubauen
 
Per Funk-Gateway FGW 210 – eingebaut in die complex 400H oder extern angeschlossen am Systembus com2BUS – können die Sicherheitskomponenten auch per Funk mit der Gefahrenmeldezentrale verbunden werden. So ist das System nachträglich problemlos um Melder erweiterbar, ohne dass neue Kabel zu verlegen sind. Das intelligente System nutzt zur Funkübertragung das ISM-Frequenzband im Bereich von 433 MHz. Das arbeitet auf mehreren Frequenzen bzw. Kanälen und kann somit bei Störungen ausweichen. Ein RSSI-Feldstärkeindikator (Received Signal Strength Indicator) überwacht permanent die Fremdbeeinflussung. Als eines der wenigen Funkalarmsysteme erfolgt die Signalübertragung zwischen Zentrale, den Bedienteilen und Sicherheitskomponenten bidirektional, Signale können also gesendet und empfangen werden.
 
Parametrierung der Zentrale vor Ort oder aus der Ferne möglich
 
Zahlreiche Zusatzprodukte runden das Gefahrenmeldesystem complex 400H ab. Diese leistungsstarke Systemarchitektur garantiert dem Planer und Installateur maximale Flexibilität und Zuverlässigkeit. Die Gehäuseschürze der Zentrale ist ab der Gehäusegröße S10 abnehmbar. Kabel-Sicherheitskomponenten lassen sich so besonders effektiv und sauber mit der complex 400H verdrahten. Die Zentrale wird über die Software compasX vor Ort oder aus der Ferne parametriert. Dies erfolgt menügeführt und ermöglicht eine schnelle und benutzerfreundliche Inbetriebnahme des gesamten Gefahrenmeldesystems.